Truckerschwester Inge Majer: Ein offenes Ohr an der Autobahn
Shownotes
An einer Autobahnraststätte begegnet Schwester Inge Majer Menschen in besonderen Momenten: besorgten Eltern, erschöpften Reisenden und LKW-Fahrern fern ihrer Familien. In der Autobahnkapelle hört sie zu, spendet Trost, spricht Segen zu und erlebt, wie kurze Begegnungen neue Hoffnung schenken können. Ein berührendes Gespräch über Glauben, Berufung, die Kraft des Zuhörens und kleine Lichtblicke auf den Straßen des Lebens.
Das Gespräch wurde am 5. Juli 2026im Rahmen der Veranstaltung „Glaubensweg” in der Liebfrauenkapelle in Crailsheim vor Live-Publikum aufgezeichnet.
Mehr zur Autobahnkapelle: https://www.autobahnkirche.de/abk/autobahnkirchen/41_A6_Oekumenische-Autobahnkapelle-Christophorus-Kochertalbruecke.html
Mehr zur Christusträger Schwesterschaft: https://www.christustraeger-schwestern.de
Transkript anzeigen
00:00:00: Ihm tat's einfach gut, dass er mit ihm entreden konnte.
00:00:04: Die Eltern haben für ihren Sohn eine Kerze angezündet und so erleben wir immer wieder Situationen in der Autobahnkapelle wo es gut ist einfach da zu seinen offenen Ort zu haben.
00:00:19: Herzlich willkommen zur Hoffnungsmensch dem Podcast Mit Menschen Die mit dem Himmel im Herzen die Welt verändern.
00:00:25: Heute bei mir zu Gast Schwester Inge Meier, sie ist die Tracker-Schwester an der Autobahnraststätte zum Beispiel an der Autobahnkapelle zwischen Heilbronn und Nürnberg.
00:00:37: Ist sie gelegentlich zu finden?
00:00:38: Und sie spricht mit Menschen, die dort eben Rast machen.
00:00:43: Das sind spannende Entdeckungen manchmal Einblicke, tiefe Einblicken ins Herz von Menschen.
00:00:51: Ich habe so eine Geschichte vor Augen Ein junger Mann hat einen Motorradunfall, schlimm.
00:00:58: Und die Eltern sind auf dem Weg zum verunglückten Sohn und halten an der Kapelle.
00:01:05: Das Motorrad ist kaputt und ... Der Junge ist schwer verletzt.
00:01:10: Dann begegnen sie ihnen.
00:01:12: Was war das für eine Begegnung?
00:01:14: Ich hab ein Eindruck, es war gut, dass der Vater einfach erzählen konnte von dem was da passiert ist.
00:01:20: Er war so in einem Spannungsfeld.
00:01:22: Darf der Sohn wieder Motorrad fahren, nach so einem Unfall.
00:01:26: Motorrad ganz kaputt oder verbieten wir es als Eltern?
00:01:32: Er war da in der Frage drin und ihm tat's einfach gut, dass er mit dem entreten konnte.
00:01:38: Dass er die Möglichkeit hatte das was ihn bewegt zu sagen.
00:01:42: seine Frau war dabei.
00:01:44: Die Frau war mehr ruhig aber Ich hab' gemerkt, ihn bewegt es sehr und so erleben wir immer wieder Situationen in der Autobahnkapelle wo's gut ist einfach da zu seinen offenen Ohr zu haben.
00:01:57: Die Autobahn-Kapelle ist ein besonderer Ort an einem Rastplatz aber das ist eben ja eine Begegnung die wie diese auch nicht geplant ist.
00:02:07: Es ist ne kurze Begegnung.
00:02:09: Sie reden mit diesem Vater Mit dem Mama Und sie gehen nach ein paar Minuten weiter.
00:02:15: Das ist ein kurzes Gespräch vielleicht Ein bisschen längeres Gespräch, aber es sind doch nur ein paar Minuten.
00:02:21: Vielleicht mal eine halbe Stunde und dann ziehen die Menschen weiter?
00:02:25: Was verändert sich für Menschen wenn sie geredet haben?
00:02:30: Ich merke also manche gehen entspannterweider oder auch mehr ruhiger durch das in der Kapelle sein.
00:02:38: oft zünden Sie eine Katze an Für ne Person.
00:02:43: Auch die Eltern haben für ihren Sohn deine Katze angezündet.
00:02:47: dass ist ihnen einfach gut tut und sie merken, ich kann jetzt anders weiterfahren.
00:02:53: Jetzt ist es ja so.
00:02:54: Autobahn-Raststätte das kennen wir wahrscheinlich alle.
00:02:58: Wir halten immer mal an irgendwo.
00:03:00: es gibt ein paar Bedürfnisse die man auf langen Fahrten zu stillen hat und dann hält man irgendwo an.
00:03:04: Es sind aber Orte an denen man eigentlich nicht bleiben will.
00:03:08: Jetzt in der Urlaubszeit fährt man los, man hat das Auto voll gepackt und ist mit dem Urlaub im Stau manchmal gestresst.
00:03:16: Es kann heiß sein es gibt noch andere Autofahrer.
00:03:19: Das ist manchmal das Leidige auf der Autobahn Und man ist so einer gewissen Stimmungslage unterwegs nicht dort wo man hin will sondern So zwischendurch.
00:03:28: Welche Bedeutung haben dann Begegnungen so am Rande solche Randgespräche?
00:03:35: Dass rasten überhaupt?
00:03:38: Also jetzt gerade in dieser heißen Phase hat man auch ganz profane, aber auch existenzielle Erlebnisse.
00:03:46: wo ich immer gesagt hätte.
00:03:48: Ach das tut jetzt so gut in einer kühlen Kapelle zu sein weil wir haben das Vorrecht in der Autobahnkapelle im Winter wird geheizt und im Sommer wird er abgekühlt.
00:03:59: Da gibt es einen etwas kühleren Raum, wo man sagt, das tut jetzt so richtig gut.
00:04:04: Nach dieser langen Autofahrt im heißen Auto und draußen heißt ... dass ich einfach hier mal in einem kühlen Ort sein kann.
00:04:13: Und dann, wenn sie ein paar Minuten in dem Raum sind, merken sie auch, er hat eine besondere Atmosphäre.
00:04:20: Also ganz viele drücken das auch im Buch aus.
00:04:23: Hier ist so ein Ruheort, so ein Ort des Friedens Hier ist irgendwas Besonderes.
00:04:30: Also es ist richtig so spürbar!
00:04:32: Ihr habt vorher schon gesagt, die Kapelle liegt an der A-Sex.
00:04:35: Es gibt glaube ich vierundvierzig Autopan-Kapellen in ganz Deutschland.
00:04:39: Das ist eine davon.
00:04:41: und wenn man da reinkommt... Ich war gerade vorher noch mal drin ...Es ist eben eine Kirche quasi so ne Art Kirche Die so mitten eben an der Autobahnraststätte steht nicht mit in der Stadt wo man sonst ne Kirche erwartet Und das sind nicht die klassischen Kirchgänger die da rein gehen Aber es ist sofort bist du in einer anderen Welt.
00:05:01: Da vorne steht ein Kreuz, ein kleiner Altar ... Es sind bunte Fenster so Regenbogenfarben... Es ist ein kleiner Ruheort und das Getöse der Autobahn wird verstummt nicht ganz aber es wird merklich leiser wo man mal durchatmen kann.
00:05:20: Sie haben das Buch erwähnt.
00:05:22: Das ist so ein Buch mit leeren Seiten Und an jedem Tag schreiben Menschen da rein.
00:05:29: Und zum Teil sind das ganz bewegende Sätze, was finden Sie dadurch so vor?
00:05:36: Ja, da wird es ganz viel reingeschrieben.
00:05:39: auf der einen Seite Dank für Bewahrung unterwegs.
00:05:45: manchmal auch hätte hier ein Unfall gegeben und wir sind so froh dass wir jetzt halt durchgekommen sind oder dass wir überhaupt in Urlaub fahren können.
00:05:55: dank für Familie.
00:05:57: auf der anderen Seite aber auch genauso bitten, bitten für die Familie oder für nahe stehenden Menschen, die krank sind.
00:06:05: Oder um einen Arbeitsplatz natürlich auch um Frieden für die Welt und es sind auch viele Einträge in fremder Sprache, die wir gar nicht verstehen.
00:06:17: Aber da denken wir Gott weißes, Gott selber versteht's!
00:06:20: Ich habe vorher mal reingeguckt und hab mir so ein paar Notizen gelesen.
00:06:25: ich bin da wirklich Beim Schmögern ein bisschen hängen geblieben.
00:06:29: Ich finde es ganz bemerkenswert, weil das so ein bisschen ist wie einen Einblick in die Seele, so ganz unerwartet wo Menschen etwas äußern können was sie vielleicht sonst gar nicht zum Ausdruck bringen.
00:06:42: Zum Beispiel hat jemand geschrieben vor zwei Tagen.
00:06:56: Diese Kerze ist für dich.
00:06:59: Danke, dass mein Weg in diese Kapelle geführt hat und ich dadurch Kraft spüre und mit dir verbunden
00:07:07: bin.".
00:07:09: Schreibt eine Frau an ihren offenbar verstorbenen Mann Berndt – das ist schon sehr persönlich was ein Mensch da zum Ausdruck bringen kann und was sonst gar nicht passiert wäre wenn es diese Kapellel nicht gäbe!
00:07:25: Das finde ich richtig wertvoll.
00:07:27: Und und Schwestern ist es auch wichtig, dass diese Anliegen, diese Bitten und Dank.
00:07:34: Dass wir das bewusst dann auch für Gott noch mal bringen.
00:07:38: Eine Schwester von uns schreibt ... Von den vergangenen vier Wochen die Anliege raus und schreibt mir auf ein Zettel und vervielfältigen wir und wir treffen uns einmal im Monat in der Autobahnkapelle zum Beten.
00:07:53: Wer da mit dazu kommen möchte, ist da herzlich eingeladen.
00:07:59: speziell auch für diese Anliegen bieten.
00:08:01: Das ist bemerkenswert, darauf kommen wir gleich noch mal zu sprechen was das überhaupt eine Schwesternschaft ist und warum ich sie die ganze Zeit als Schwester anspreche und was da dahinter steckt und so.
00:08:12: aber jetzt nochmal kurz bei der Autobahnkapelle.
00:08:14: lasst uns einen Moment dort bleiben.
00:08:16: Ich finde ja es gibt auch ganz andere kurze Notizen.
00:08:19: zum Beispiel betet jemand bitte schenkt doch dass Deutschland gewinnt.
00:08:26: Wir sind noch zur Zeit der Weltmeisterschaft, jetzt gerade bei der Aufnahme dieses Live-Podcasts hier.
00:08:32: Das Gebet ist nicht erfüllt worden!
00:08:35: Was sagt die Schwester dazu?
00:08:40: Ja ich glaube wenn ... liebe Gott diese Gebete alle hören sollte da hat er ein Problem, das überlässt doch uns Menschen.
00:08:50: Ja manche Dinge bestimmen.
00:08:51: Es gibt
00:08:51: Wichtigeres.
00:08:52: Das stimmt aber trotzdem ist es so ein bisschen beispielhaft dafür.
00:08:57: Sie sagen, sie beten dafür.
00:08:58: Menschen haben Sehnsüchte und Wünsche die sie ausdrücken auch in diesem Buch und die in dieser Kapelle irgendwie Worte finden geschrieben vielleicht gebetet laut oder leise.
00:09:10: aber was wenn Gott Gebet nicht erhört?
00:09:13: Wie gehen Sie damit um?
00:09:15: Ich glaube die Erfahrung kennen die meisten wenn sie das mal probiert haben mit Beten.
00:09:21: Ja, die Erfahrung denke ich wird jeder Mensch schonmal mitgemacht haben.
00:09:28: Und für mich heißt es trotzdem zu vertrauen, Gott ist da.
00:09:35: Auch wenn mein Gebet oder was ich mir wünsche so nicht erfüllt wird ... Ich vertraue dass er mich da durchführt und dass er trotzdem einen guten Plan hat für mich oder die Situation, das ihm da nichts entgleitet auch wenn's für mich momentan vielleicht eher anders aussieht.
00:09:56: Also so ein Grundvertrauen, dass da Gott mitgeht.
00:09:59: Mitfährt... Das gilt für alle Menschen in besonderer Weise aber auch Vertrucker Lkw-Fahrer die auf Rastplätzen nochmal in besonderer Weise auftauchen und eine besondere Beziehung haben zu Rastblätzen.
00:10:12: Die verbringen dann nämlich zum Teil ganze Wochenenden manchmal achtundvierzig Stunden die Nächte Teile ihres Lebens an der Autobahn.
00:10:22: Und das ist noch mal ne andere Begegnung.
00:10:25: Was sind so Erfahrungen, die Sie mit Truckern haben?
00:10:27: Mit diesen Helden der Landstraße.
00:10:31: Bisschen romantisiertes Bild aber gibt es ja so besonderer Menschenschlag?
00:10:39: Ja ich glaube das wird die wenigsten so angenehm sondern das ist ihre Arbeit seit ich bei unserem Truckertreff mitmachen.
00:10:52: Das ist ein Angebot für Lkw-Fahrer wenn wir jeden Monat in den Sommermonaten einladen, wo Gegrilltes gibt und Getränke.
00:11:02: Und wenn man einfach da sein möchte auch zum Gespräch.
00:11:07: Mit dem Essen oder mit dem Trinken einfach auch Danke sagen möchten, dass sie für uns auf der Straße unterwegs sind.
00:11:13: Dass die schauen, dass die Regale in den Geschäften wieder gefüllt sind.
00:11:19: Das mal einfach damals Dank gesagt ... Es ist schon bewegend zu hören wie viele Tage sie von ihren Familien weg sind.
00:11:28: Das ist ja die Realität, ne?
00:11:30: Also ich hab das vorher so ein bisschen King of the Road, so ein schönes Bild ... Die ganze Countrymusik und Truckersongs lebt ein bisschen von diesem Mythos.
00:11:39: aber der Alltag is schon ziemlich herrp weil viele einfach oder eigentlich so gut wie alle... Von ihren Familien, von einem normalen Sozialleben, wie wir das so haben getrennt sind und viel unterwegs sind.
00:11:53: Und dann ist es eine besondere Überraschung, oder wenn's da so ein Trucker-Treff gibt mit Steaks und was zu trinken.
00:12:01: Und dann noch ein Danke gesagt wird.
00:12:03: Ist bisschen unverhofft.
00:12:04: wie reagieren die Jungs?
00:12:07: Da schmeißen sehr ein erstaunender ... Was das macht ihr für uns?
00:12:13: Manchmal zunächst ne Zurückhaltung.
00:12:17: haben wir wirklich gute Absichten.
00:12:20: Gibt's Misstrauen?
00:12:21: Ja, es gibt tatsächlich auch Misstrauern einfach weil auf den Parkplätzen oft Benzinen abgeschläuchert wird oder Diesel, die Ladung dann geraubt wird.
00:12:35: Von da ist schon Misstrauen da und da ist gut dass wir im Team auch Frauen und Männer sind gemischt sind wo die Hemmungen genommen werden.
00:12:48: Wir sind nicht zu weit weg von ihren Lkw, dass sie auch einen Blick noch draufhaben können.
00:12:53: Und wenn dann einige LkW-Fahrer da sind, kommen andere dazu ... Die beste Werbung ist immer, wenn Lkwe-Fahre selber ihre Kollegen einladen und die mit Handy rumlaufen, Fotografieren oder Filme drehen an ihre Kollegen schicken.
00:13:09: So was haben wir noch nie erlebt?
00:13:10: Es gibt hier einen Platz, wo was für uns angeboten wird, wo Menschen da sind und sich Zeit nehmen für.
00:13:18: Das heißt,
00:13:18: das macht so die Runde unter den Truckern?
00:13:21: Dass es so eine besondere Anlaufstelle hier gibt an der A-Sex wo es ein Stück Wertschätzung und sogar einen Schnitzel gibt manchmal
00:13:29: Ja bei dem meisten Lkw Fahrer ist so dass die keine regelmäßigen Touren fahren.
00:13:35: Das ist meistens Zufall, dass sie gerade in dem Abend da sind wenn wir auch da sind
00:13:41: Bevor wir gleich noch zu ihrer Schwester-Existenz kommen.
00:13:45: und was das eigentlich bedeutet als Schwester zu leben, würde ich gerne nochmal kurz fragen.
00:13:50: Wenn man so kurze Begegnungen hat vielleicht bei so einem Essen Truckertreff ist es ein bisschen länger.
00:13:56: aber was geben sie den Menschen mit?
00:13:59: So ein Stück Dankbarkeit etwas ausgesprochen zu haben, etwas geteilt zu haben Aber es bleibt doch auch stelle ich mir zumindest vor so einen Grundgefühl Ja das waren jetzt ein paar Momente wo ich teilhaben konnte in einem Leben Aber wirklich verändert habe ich die Lebenssituation nicht.
00:14:16: Bei den Eltern nicht, bei den Truckern, die weiterfahren auch nicht – die haben dieses Leben das sie eben haben?
00:14:23: Wie gehen Sie damit um nur so kurzzeit Teilhaberin zu sein an einzelnen Lebensgeschichten?
00:14:32: Ich hab gemerkt es reicht oft auch nur ein offenes Ohr zu haben einfach da zu sein und zu hören wie sieht meine Situation aus?
00:14:43: die Situation nicht ändern.
00:14:46: Aber wenn jemand es einfach mal mit jemanden teilen kann, der ihm zuhört und ich glaube das hilft schon viele Menschen ja und dass sie dann anders weiterfahren.
00:14:58: Und so können Sie auch dann weitergehen und die Menschen wieder ziehen lassen?
00:15:03: Zu diesem Podcast gehört auch eine kleine Entweder-Oderfrage rundeschester Inge.
00:15:08: Ich würde Ihnen gerne zwei Alternativen nennen, immer mal wieder ... also zwei mehrere und sie entscheiden sich für eine.
00:15:14: die sind nicht immer ganz tiefsinnig aber manchmal haben Sie ein bisschen Hintergrund.
00:15:19: Die erste ist so die klassische stellt sich vielleicht jeden Morgen für manche Menschen für andere auch nicht.
00:15:24: Kaffee oder Tee.
00:15:25: Tee!
00:15:26: Wirklich?
00:15:27: Ja ja ich gehöre zur anderen Seite tee trinke nur wenn ich krank bin Für die Schwester an der Autobahnkapelle.
00:15:36: Auto oder Zug?
00:15:38: Auto.
00:15:41: Verbrenner oder Elektro?
00:15:45: Im Moment noch Verbrenner!
00:15:48: Tempo-Limit, ja oder nein?
00:15:53: Oh da gibt es Reaktionen im Publikum.
00:15:57: Wir wollen keine intensive Debatte führen jetzt aber ich will sie auch nicht in Schwierigkeiten bringen
00:16:02: Aber persönlich eher kein.
00:16:05: Tempo Limit
00:16:06: Ja ich
00:16:08: Verantwortlich fahren.
00:16:09: Ja, verantwortlich fahren und ich ahne wovon sie sonst reden.
00:16:15: Wir gehen schnell weiter aber ich will doch mal fragen Kirche oder Straße?
00:16:20: Beides hat seine Berechtigung!
00:16:23: Klar es sind Alternativen, denen man sich eigentlich nicht entscheiden kann Aber ist schon interessant.
00:16:29: Ich habe mir noch einmal so gedacht Wenn ich an das neue Testament denke wo Jesus unterwegs war Gelegentlich auch in einer Kirche also Synagoge damals Judentum Aber er hat Menschen oft auf dem Weg angesprochen, an der Straße oder dort wo Menschen krank waren.
00:16:45: Oder bei Festen... Also Alltagssituationen.
00:16:50: Eigentlich ist das schon ziemlich nah dran an dem was den Ursprung auch des Christentums ausmacht.
00:16:57: Noch eine Frage?
00:16:59: Kapelle oder Kathetrale?
00:17:01: Kappelle!
00:17:03: Segen oder Fluch?
00:17:05: Segen!
00:17:06: Ja wer würde sich für Flucht entscheiden?
00:17:07: Das ist mir ja schon klar.
00:17:09: Was bedeutet Segen für Sie, auch Menschen zu segnen?
00:17:14: Segen dem anderen was Gutes zusprechen.
00:17:19: Und hat es
00:17:20: Kraft?
00:17:21: Ja!
00:17:23: Auch Segen empfangen.
00:17:26: Gutes Empfangen aber ich darf auch im anderen Segen zusprechen.
00:17:30: hatte ich vor kurzem auch ein Lkw-Fahrer einen Segenzug gesprochen?
00:17:35: er hatte ... Es waren Ausländer.
00:17:38: Er hatte ein Gottesdienst in der Autobahnkapelle ankürzt seiner Sprache und ich habe im Ende gefragt, ob ich ihm noch ein Segen zusprechen darf.
00:17:49: Wir haben das so Segensbendel und er hat sich dann sehr gefreut und ist dann...
00:17:54: Was sprechen Sie dazu?
00:17:55: Wie klingt es?
00:17:56: Den aronetischen Segen!
00:17:58: Also der auch am Ende des Gottesdienstes gesprochen wird.
00:18:02: Der herr segne dich.
00:18:03: Und
00:18:03: behüte Dich.
00:18:05: Und da steht er auf dem Bendl drauf.
00:18:07: Ich hab dann noch eine App nochmal übersetzt, damit er weiß was ich jetzt spreche.
00:18:12: Das ist ja auch so ein Thema die Sprachen.
00:18:15: viele kommen aus Osteuropa Polen Bulgarien Russland.
00:18:20: wie geht das mit den Sprachen?
00:18:21: Sie lassen sich übersetzen oder haben auch Menschen anderer Sprache die dann die Kontakte pflegen?
00:18:27: Ja da sind wir sehr froh dass gerade bei unserem Traktor treff arbeiten mit Lkw fahren dass wir da Freunde haben Russisch können, Rumänisch können.
00:18:38: Jetzt haben wir eine Frau neu hinzugewonnen die ungarisch kann und es fehlen noch Menschen, die polnisch können.
00:18:46: also wenn da jemand jetzt zuhört und sagt oh ich lebe in der Nähe von Schwäbisch Hall und ich kann polnische Scherze einkladen sich zu melden um damit zu machen
00:18:56: Und mit Truckern und anderen so ein bisschen ein Stück Leben zu teilen herzliche Einleitung dazu.
00:19:02: Eine sollte mich noch interessieren Haben sie einen schon mal am Steuer gesessen?
00:19:05: So am Truckersteuer so hoch klettern zwei, drei Stufen und dann das Lenkrad.
00:19:12: Also ich saß schon mal immer LKW drin aber der stand nicht gelaufen.
00:19:18: Haben Sie einen Führerschein?
00:19:19: Ne ne!
00:19:21: Ein bekannter Diakont hat ja ein Lkw und da durft man mal das Führerhaus anschauen.
00:19:29: Und sie sind noch
00:19:29: nicht...
00:19:30: Man könnte auch auf einem Bassplatz ein bisschen losfahren ohne Führerschallen.
00:19:34: Mal kurz auf die Autobahn.
00:19:35: Das überlasse ich andere.
00:19:37: Ich muss sagen, die Schwester hatten Schutzengeln oder so ... Also wenn ich da wäre, ich glaube, ich hätte Lust dazu.
00:19:45: Aber gut!
00:19:48: Kommen wir mal zu dieser Schwesterexistenz?
00:19:50: Wie sind Sie denn Schwester geworden?
00:19:54: Ja, wie bin ich Schwester in jungen Jahren geworden?
00:20:00: Ich war Anfang zwanzig.
00:20:02: D.h.,
00:20:03: ich hatte die Christusträger schon mit vierzehn Kennenklern, die Brüder.
00:20:08: Es gibt ja neben uns Schwestern auch Brüter
00:20:11: ... Christus Träger-Brüder und Christus
00:20:12: Bräder-Schwester.
00:20:13: Die waren viel in den Gemeinden unterwegs mit ihren Musikgruppen.
00:20:17: Und da hatte ich eine Gruppe kennengelernt.
00:20:20: Sie hatten aus ihrem Leben erzählt, dass sie alles gemeinsam teilen und arbeiten.
00:20:26: Und mir hat das damals schon fasziniert!
00:20:28: Als Teenagerin?
00:20:29: Ja.
00:20:30: Also ich weiß noch es war ein Freitagabend.
00:20:32: Ich habe Samstagmorgen erzählt und das kam dann nicht so gut an
00:20:36: In der Familie?
00:20:36: Ja, in der Familie.
00:20:38: Und ... ich hatte dann später die Gruppe noch mal gehört und hab mitbekommen, dass es auch Schwestern gibt hier in Helgershof bei Braunsbach, dass dort ein Gästehaus gibt, dass sie Freizeiten anbieten.
00:20:55: Ich war zu Freizeit, ja, und hab dann auch mitbekommelt, dass man so mitleben kann.
00:21:04: so ein diakonisches Jammer hat.
00:21:06: Und ich dachte, das wäre vielleicht auch mal ganz gut, um über manches nachzudenken.
00:21:12: Und das haben Sie gemacht?
00:21:13: Hab' ich das
00:21:14: gemacht und sind da... Jetzt müssen wir uns noch einmal klären!
00:21:15: Was heißt es denn, Schwester zu sein?
00:21:18: Das heißt ja, ein Leben so ... Man sagt nach den klassischen evangelischen Räten also eine Art evangelische Mönchsstruktur oder Schwesternstruktur.
00:21:30: dazu gehört Armut Entteilsamkeit, gemeinsames Leben.
00:21:37: Gehorsam...
00:21:38: Genau die!
00:21:39: Das
00:21:39: sind schon kräftige Begriffe.
00:21:43: D. h., jetzt frage ich einfach mal so ein bisschen frech an.
00:21:46: Sie haben
00:21:47: nix?
00:21:50: Also ich sage in der Zwischenzeit hier von Armut sprechen tun wir uns schwer.
00:21:56: Wir reden mehr von Gütergemeinschaft und dass man lernen wollen.
00:22:03: Ich sage auch lernen, mit dem uns antvertrauten auch verantwortlich umzugehen.
00:22:10: Wir haben einen großen Schatz natürlich... Also ich selber habe jetzt nicht so viel, das gehört alles der Gemeinschaft und wenn ich da mal Bestandsaufnahme mache geht es uns gut.
00:22:25: aber mit dem dann auch verantworte ich umzugeben.
00:22:28: Sie haben Bankkampfrau gelernt also ganz normalen Beruf Darin auch gearbeitet, sind jetzt für die Schwesterenschaft tätig in der Verwaltung.
00:22:37: Aber das heißt ja schon als junge Frau schon, als Teenagerin und dann eben als der Entschluss viel so mit Anfang zwanzig.
00:22:44: ich will nicht für mich arbeiten mir etwas aufbauen vielleicht mal ein Truck kaufen oder so oder ein schnelles Auto sondern Ich gebe mein Leben in eine Gemeinschaft hinein zumindest was den Besitz angeht.
00:22:58: Das ist schon ein beachtenswerter Schritt
00:23:02: Ja Aber das ist ja mehr, weil ich sozusagen einen Teil der Gemeinschaft sein darf und gemeinsam können wir einfach mehr bewegen.
00:23:12: Gemeinsam können wir Aufgaben angehen die ich allein so nicht machen könnte.
00:23:17: Und da hat halt zu sein ... Das ist was Großes!
00:23:22: Das überwiegt oft das andere, was wir jetzt nicht haben.
00:23:28: Dass es Ihnen auch irgendwie abzuspüren dass das was Großem ist?
00:23:32: Aber den will ich diesem Geheimnis ein bisschen auf die Spur kommen, weil es ja erst mal wie Verzicht klingt.
00:23:37: Und auch ein Verzlicht ist.
00:23:39: dazu gehört auch Enthaltsamkeit.
00:23:42: Also Sexualität.
00:23:43: nicht so zu leben als dass die allermeisten Menschen tun bewusst sich zu entscheiden für ein Leben das enttalsam ist und das klassische alte Wort ist Keuschheit?
00:23:54: Was hat sie da zu bewogen, sich dafür festzulegen?
00:23:59: Ich hatte mich mit der Frage schon auseinandergesetzt.
00:24:03: Ich hatte auch, woher meine Freundschaften in Beziehung?
00:24:08: und bei dieser Freundschaft war mir dann schon die Frage wichtig.
00:24:12: Was ist meine Berufung oder mein Leben?
00:24:14: Ist es wirklich dran, Familie eh zu haben?
00:24:17: Also von daher war schon ... Auch die Frage gibt's auch was anderes für mich.
00:24:23: Aber Sie haben sich so entschieden!
00:24:24: Genau.
00:24:25: Gehorsam ist noch so ein Stichwort.
00:24:28: Wem gehorchen sie?
00:24:30: außer dem Herrn Jesus und dem lieben Gott.
00:24:36: Wir reden auch vom Mündigen Gehorsam, und da steckt ja auch in dem Gehossamm das Wort Hören drin, dass wir auch aufeinander hören möchten.
00:24:46: Also in der Gemeinschaft einander achten?
00:24:49: Gibt es zwischen den Schwestern manchmal Zoff?
00:24:53: Oh ja!
00:24:53: Wir sind ganz ... Ganz Mensch!
00:24:56: Worüber haben Sie sich zuletzt gestritten diese
00:24:58: Woche?!
00:24:58: Ganz
00:24:59: irdisch...
00:25:02: Ja, wenn man so zusammen wohnt kann man sich das vorstellen.
00:25:04: Also in jeder WG und Familie die Kleinigkeiten sind es ja schon so.
00:25:09: Und von daher ist es auch wichtig oder dass ich weiß, dass es mein Weg ist.
00:25:18: meine Berufung ist also wenn nicht nur um der Schwesterin.
00:25:22: Willen in der Gemeinschaft wäre, das trägt nicht.
00:25:24: Ich brauche einen festen Grund was mich trägt und das ist auch mein Glauben
00:25:30: Weil wir jetzt gerade unter uns sind.
00:25:32: Haben Sie es schon mal bereut?
00:25:35: Bereut nicht.
00:25:36: Manchmal kommt schon die Frage, wo bin ich eigentlich?
00:25:40: Die Frage ist schon da und für mich und uns Christen ist ja gut dass wir auch immer wieder neu beginnen können mit Leben von der Vergebung das uns vergeben wird und dass ich im anderen vergeben darf muss.
00:26:00: Und wie heißt das schön?
00:26:02: Hinfallen, Aufstehen, grodene Richtlinien weitergehen.
00:26:06: Ja, so ein Spruch den wir kennen.
00:26:10: Schöße Inge der Podcast heisst Hoffnungsmensch und normalerweise wenn wir im Studio sind steht hier ein Glas zwischen uns wo sie einen losziehen können Und da steht irgendein Spruch drauf zum Thema Hoffnung.
00:26:22: Ein Glückskekswort oder ein Bibelfers, oder einen Philosophen-Zitat oder ein Liedspruch... Das haben wir jetzt hier nicht in Greilsheim heute dabei.
00:26:31: aber ich würde Sie gerne fragen was bedeutet Hoffnung für sie?
00:26:36: Um vielleicht den Wort dazu zulegen das oft zitiert wird und in aller Munde ist wenn ich Hoffnung anspreche wird oft gesagt ja Hoffnung stirbt zuletzt Aber sie stirbt!
00:26:48: Hoffnung ist für mich auch eine Zuversicht zu vertrauen, es geht weiter.
00:26:59: Weil ich bin froh, dass ich ihn glauben habe der mich trägt auch durch Tiefen hindurch und weil ich weiß das Gottbaum herzig ist mit mir, mit anderen Und das gibt mir immer wieder auch Zeichen der Hoffnung.
00:27:19: Wenn Sie das so sagen von den Grundentschaltungen ihres Lebens her so sich ganz auf diesen Glauben einzulassen, dann klingt das total authentisch und glaubhaft.
00:27:29: Und das ist irgendwie auch beeindruckend?
00:27:32: Jetzt mag es aber Menschen geben ob jetzt an der Autobahnraststätte oder sonst wo... Die sagen so würde ich auch gerne glauben können!
00:27:41: Ich bewundere das und das ist beeindruckend, aber ich habe das nicht.
00:27:47: Mir ist diese Tür nicht offen zu hoffen und so eine positive Grundeinstellung zu haben.
00:27:53: Und dieses Vertrauen, dass es einen Gott gibt der mich trägt trotz allem Mist den ich vielleicht auch erlebe und aller Verzweiflung.
00:28:02: Was sagen Sie so einem Menschen?
00:28:04: Der Glauben will aber sich schwer tot zumindest.
00:28:11: Ich würde fragen möchtest du mal versuchen zu glauben oder es gibt da Momente wo ich für einen anderen mitglauben kann, mithoffen kann.
00:28:21: Das mittragen kann manchmal auch so dass eben einer in der Situation ist wo es ihm so schlecht geht.
00:28:28: Wo ich sagen auch wenn du das jetzt gerade nicht hoffen kannst Ich möchte für dich mithaufen
00:28:37: Menschen sind manchmal hoffnungsvoll, manchmal optimistisch, manchmal euphorisch und manchmal einfach verzweifelt.
00:28:45: Wo es nicht so neutral ist sondern wo gerade das Gegenteil Der Hoffnung oben auflegt.
00:28:53: Was kann dann passieren, wenn ich merke jetzt geht gar nichts mehr auch an der Autobahn?
00:28:58: Wenn ich verzweifle da an der Kochertalbrücke stehe auf dem Rastplatz und nicht weiß wohin mit meinem Leben?
00:29:07: was dann, wenn es so richtig akut ist?
00:29:09: wie gehen Sie mit so einer Situation um?
00:29:12: gerade als Schwester?
00:29:15: Ja denn gab auch schon die Situation wo man dann fragen oder sagen wir haben einen Eindruck Es wäre gut, du nimmst Hilfe in Anspruch.
00:29:26: Es gibt Möglichkeiten ... mit jemandem ins Gespräch zu gehen, nicht Therapie zu starten oder jemand aufzusuchen.
00:29:38: Oder auch manchmal in eine Klinik zu gehen.
00:29:41: Gerade wenn wir schon depressiv sind?
00:29:43: Einfach, ja, Hilfe anzunehmen.
00:29:49: Eine ... Sache, die in der Autobahnkapelle auch noch passiert und die jenseits der Worte ist.
00:29:56: Das sind Kerzen!
00:29:58: Also ich kann da einfach still sitzen?
00:30:01: Ich kann in das Buch schreiben oder mit ihnen sprechen vielleicht davor auch was essen Menschen begegnen.
00:30:07: aber ich kann einfach auch still eine Kerze anzünden.
00:30:11: Sie haben ja schon so eine Erfahrung gemacht mit Osterkerzen oder mit einer Osterkerze wo Menschen hinkommen So ein Stück Hoffnung mitnehmen, weil auch Verstehung etwas ist.
00:30:22: Was plötzlich in ihr Leben hineintritt?
00:30:26: Was ist das für eine Erfahrung?
00:30:28: Ja, das war ne ganz besondere Erfahrung!
00:30:31: Ich war am Ostermondentag nachmittags in der Autobahnkapelle einfach so für mich um einfach da zu sein und ich hab gemerkt, da kommt ne Frau, ne Besucherin läuft vor schaut sich die Osterkürze an.
00:30:44: Ich habe schon gemerkt irgendwie stimmt was nicht.
00:30:49: Und so, auch wie in der Autobahnkapelle haben jedes Jahr an Ostern eine neue Osterkürze.
00:30:58: Wir hatten also bis dieses Jahr Kar Samstag eine Kürze mit dem guten Hirten drauf.
00:31:06: Mit dem Bild vom guten Hirte und jetzt seit diesem Jahr einen Baum drauf.
00:31:13: Auch ne schöne Kürzen!
00:31:16: Ein paar Tage später bekamen wir eine Mail von dieser Besucherin, dann hat sie geschrieben und gesagt, jetzt habe ich doch gedacht, ich schreibe.
00:31:27: Weil nämlich mir aufgefallen ist dass diese Kerze mit einem guten Hirten fehlt.
00:31:33: Und ich habe mir überlegt was machen Sie denn mit der Kerze?
00:31:37: Wird die jetzt einfach entzorgt oder weggeworfen?
00:31:41: Dann hätte ich sehr großes Interesse das sich die Kerze bekommen.
00:31:45: Das war so, für mich schon genommen habe.
00:31:50: Ich habe meine Schwestern gefragt, ob ich die bekommen habe und sie gesagt hat ja.
00:31:54: Und dann habe ich gesagt okay, ich telefoniere mit der Dame und es war ein tolles Gespräch.
00:32:01: Sie hat dann gesagt ja, sie ist seit Ostern, zwanzig, fünfundzwanzig immer wieder in der Kapelle gewesen weil sie auf der Suche nach einem neuen Weg war wie es bei ihr weitergeht Und ihr Weg hat sie dann ins Allgäu geführt.
00:32:19: Sie ist dann sozusagen sieben Mal hin und her gefahren, und jedes mal also bei der Hinfahrt und bei der Rückfahrt ist sie immer in der Autobahnkapelle gewesen.
00:32:33: Da hat sie eben an Ostern, den guten Hirten auf dieser Kürze gesehen und er hat sich sehr angesprochen So der Psalm XXIII bewegt und wir hatten zwischendrin auch mal Karten mit dem guten Hirten oder mit dem Psalme XXIII, wo sie mitgenommen hat.
00:32:51: Also Sie hat das ganze letzte Jahr dieser Psalmen XXIII begleitet.
00:32:56: Und jetzt ... Der Herr ist mein Hirte?
00:32:59: Genau, der Herr ist meine Hirte!
00:33:01: Dieses Bild von diesem Guten Hirten... Und jetzt kommt sie an Ostern XXVI und der Hirte ist weg.
00:33:09: Er hat ihr dann richtig gefällt.
00:33:12: Also ich hab's gesagt, ich würde ihr dann gerne diese Kürze geben.
00:33:17: Dann hat sie gesagt, nee wenn ich auch die Kürzel sozusagen hüte, dann ... dann hat sie eine andere Idee.
00:33:26: Ich darf die Körze behalten und wenn ich die Kärze angucke oder anzünde, wenn ich an Sie denke und ein Gebet spreche für Sie.
00:33:34: Und das?
00:33:35: Nein, danke, Sie haben das bessere!
00:33:39: Das Bessere losgezogen.
00:33:41: Und die Kerze ist noch bei Ihnen?
00:33:42: Die ist bei mir und ich denke tatsächlich immer wieder an Sie, und es war dann schön ... Wir hatten im Nachgang noch Mail-Kontakt, und da hat sie geschrieben, am ersten Mai ist das letzte Mal, dass Sie ins Allgäu fahren.
00:33:59: Ich war dann nochmal in der Autobahnkapelle einen Stopp machen.
00:34:02: Dann habe ich gesagt ihr geschrieben, wenn sie denn da wäre, würde ich gerne rüberkommen.
00:34:09: Und wir haben uns dann in der Autobahnkapelle getroffen und hatten ein richtig schönes, gutes Gespräch.
00:34:16: Was sie dann einfach so erzählt hat wie es ihr ging in dem vergangenen Jahr?
00:34:23: Sie zog fröhlich ihre Straße weiter!
00:34:25: Das
00:34:25: kann ich mir richtig vorstellen.
00:34:26: Vielleicht denken jetzt manche auch hier Mensch Ich würde der Schwester Inge gerne auch eine Kerze mitgeben.
00:34:31: da sind die gelegentlich anzündet und dann an mich denkt und für mich betet.
00:34:35: aber wer genau das mag und sucht Und das Bedürfnis hat, dass gebetet wird und auch ein Wert spürt was Beten doch bedeuten kann.
00:34:43: Wenn andere für mich oder für andere Menschen die mir etwas bedeuten beten, kann ja zum Beispiel in der Kapelle eine Kerze anzünden oder in das Buch schreiben – wir haben ja gehört da gibt es Schwestern, die dann gerade dafür beten.
00:34:57: Vielen Dank Schöster Inge fürs Teilen dieser Geschichten und bisschen Anteil geben!
00:35:01: An ihrem Weg, an ihrer Berufung kann man ja sagen so zu leben ist ganz beeindruckend.
00:35:09: Der gute Hirte möge sie behüten, sage ich schon mal.
00:35:12: Aber bevor wir jetzt auseinandergehen würde ich Sie noch bitten einen Satz zu vollenden und der lautet wenn ich in zehn Jahren auf mein Leben zurückschaue – auf die Situation vielleicht heute dann will ich sagen können?
00:35:29: Ich bin einfach nur dankbar für das was ich erleben durfte und darf.
00:35:34: Wünsche Ihnen von Herzen Gottes Segen!
00:35:36: Und dass Hoffnung Sie begleitet als Hoffnungsmensch weiter unterwegs sind.
00:35:41: Danke für den Besuch hier im Podcast und alles Gute!
00:35:50: Und genau das wünsche ich euch auch vom Herzen, dass ihr eine Hoffnung habt die euch trägt, die mitgeht, dass du gute Hirte euch behütet und in diesem Sinne seid gesegnet auf allen Wegen.
00:36:02: Ciao.